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Über das Wesen von Autoritäten im Internet

Was sind eigentlich Autoritäten?

Eine Frage, die sich wohl jedem ernsthaften Webmaster und SEO früher oder später einmal stellt, ist die Frage, was Autoritäten eigentlich sind und an welchen Merkmalen Autoritäten zu erkennen sind. Der Autor verfolgte vor längerer Zeit einmal eine Diskussion zu diesem Thema in einem einschlägigen Forum. Als er sich gerade mit einem Post zum Thema in diese Meinungsvielfalt einmischen wollte, musste er jedoch erkennen, dass das eigentliche Wesen einer Autorität niemand so recht verstanden hatte. So beließ er es dabei und beschloss stattdessen, dieses Thema einmal richtig abzuhandeln.

Um einer Antwort näher zu kommen, müsste zuerst einmal grundsätzlich zwischen zwei Arten von Autoritäten unterscheiden werden. Und zwar zwischen Autoritäten, die erst durch das Internet zu Autoritäten wurden, wie eBay oder Amazon und anderen Autoritäten, welche bereits Autoritäten waren, bevor es das Internet gab. Zu letzteren zählen große Tageszeitungen, Forschungsinstitute und Universitäten. Ebenso sind große Versandhäuser und allgemein bekannte Unternehmen zur letzteren Gruppe zu rechnen. Auf jedem Fall sollte eine Institution, ein Unternehmen oder eine Person erst dann als Autorität bezeichnet werden, wenn der Bekanntheitsgrad so hoch ist, dass der Name schon beinahe zum Allgemeinwissen gehört. Bei thematischen Spezialgebieten sollte der Name zumindest in Fachkreisen als Autorität allgemein bekannt sein.

Folglich wird man auch nicht zur Autorität, nur weil man mit einigen Keywords (Suchbegriffen) vorn liegt oder einen etwas höheren PageRank hat. Platzierung und PageRank sind lediglich sekundäre Erkennungsmerkmale einer Autorität, nicht aber primäre Eigenschaften. Wobei der PageRank bereits viel von seiner einstigen Wertigkeit und Wichte einbüsste (Stand 2007) und was noch kommt, ist nicht direkt absehbar, eventuell ein TrafficRank.
 

2007 / 2009

Die letzten Zeilen stammen noch aus dem Jahre 2007, nun schreiben wir das Jahr 2009 und es hat sich einiges getan im Internet. Deshalb an dieser Stelle erst einmal ein paar allgemeine Anmerkungen: Wie bereits im Jahre 2007 angedeutet, hat der PageRank seinen einstigen Wert verloren. Darüber hinaus haben die meisten Webkataloge, Artikelverzeichnisse, RSS-Verzeichnisse und Social-Bookmark-Seiten ihren einstigen Wert als Linkspender verloren. Im Gegenteil, erhält eine Website nur von derartigen Verzeichnissen Links, kann das zu negativen Ergebnissen bei der Positionierung in den Serps führen. Weiterhin wird der reziproke Linktausch (1 zu 1 Linktausch) von Google nicht gern gesehen, ebenso wenig der Kauf von Links. Eine Website, die einst nur durch Eintragungen in Verzeichnissen, durch reziproken Linktausch oder Linkkauf gestärkt wurde oder noch heute wird, kann leicht in einem Filter landen oder schlimmstenfalls gänzlich aus dem Index von Google und Co. entfernt werden.

Viele SEOs und einige Webmaster stellen sich nun die Frage, mit welchen Mitteln sie denn nun ihre Seiten stärken könnten und welche Möglichkeiten es noch fürs so genannte Linkbuilding geben würde. Vor allem Besitzer von Online-Shops beklagen sich zuweilen, dass es praktisch kaum noch Möglichkeiten für ein natürliches Linkwachstum geben würde. Auf diese und ähnliche Fragen und Meinungen kann es dabei eigentlich nur eine Antwort geben. Die Angelegenheit ist doch eigentlich ganz einfach und sollte lauten, in dem man das eigene Unternehmen, Projekt oder Vorhaben, dass hinter diesen Webseiten steht, zur echten kleinen Autorität auf dem jeweiligen Gebiet stärkt und reifen lässt.

Google und Co. liegt es doch fern Projekte zu sabotieren, an denen viele Menschen mitgewirkt haben oder in denen viele Jahre harter Arbeit stecken. Den Betreibern der großen Suchmaschinen geht es doch lediglich darum, künstlich wie eine Seifenblase hochgepuschte Webprojekte platzen zu lassen, insofern diese Webprojekte keinerlei Fundament im realen Leben besitzen. Somit sollte jedes Marketingvorhaben nicht aufs Linkbuilding beschränkt bleiben, sondern einen Komplex aus unterschiedlichen Strategien bilden. Zu diesen einzelnen Punkten einer Marketingstrategie könnten zum Beispiel Pressemitteilungen zählen, in denen Shopbetreiber ihre Kunden auf neue, umweltschonende Produkte aufmerksam machen, Verkaufsveranstaltungen und mehr. Welche Möglichkeiten es noch gebe, soll hier nicht im Einzelnen aufgeführt werden, da wir keine Unternehmensberatung betreiben.

Nur soviel ist gewiss, wer als Unternehmen, mit seinem Verein oder mit einem Projekt zur kleinen Autorität werden möchte, kann dies zukünftig kaum noch nur mit einer Website und Linkbuilding erreichen, sondern wird sich ein Gesamtkonzept erarbeiten müssen. Spätestens ab dem Zeitpunkt, ab dem das eigene Unternehmen oder der eigene Verein über die Grenzen des Kreisgebiets hinaus bekannt wird, werden auch die ersten natürlichen Verlinkungen nicht mehr fern sein. Bei vielen anderen Projekten braucht sich diese Grenze nicht auf das Kreisgebiet beschränken, sondern es könnte sich zum Beispiel um den Bekanntheitsgrad in Fachkreisen handeln. Immer sollte es sich jedoch um ein Gesamtkonzept handeln, welches mit einem echten Mehrwert für den Internetnutzer verbunden ist.

Steht dieses Gesamtkonzept, so können Sie mit den restlichen Arbeiten gegebenenfalls seriös arbeitende SEOs und andere Dienstleister beauftragen. Größeren Unternehmen fällt dies leichter, da diese einen bestimmten Etat für Marketingmaßnahmen einplanen und gegebenenfalls über eine Marketingabteilung im eigenen Haus verfügen. Doch auch Sie können vieles erreichen, in dem Sie nicht nur Seifenblasen produzieren, die niemand freiwillig verlinken möchte, sondern echte Projekte im realen Leben auf die Beine stellen.
 

Zusammenfassung:

Das Wesen von Autoritäten im Internet und im realen Leben besteht darin, dass sich eine Autorität durch besondere und überdurchschnittliche Leistungen auszeichnet, insofern diese Leistungen vom Umfeld anerkannt und gewürdigt werden. Im Internet besteht dieses Umfeld aus anderen Websites, die zur Autorität linken. Wohlgemerkt, dazu gehören Webmaster, die freiwillig einen Link zu einer Autorität setzen. Durch unnatürliches Linkwachstum kann man zeitweilig den Status einer Autorität vortäuschen, ohne das die entsprechende Website eine Autorität ist oder zu einer wird. Ein Webmaster tut besser daran, seine Arbeitskraft darauf zu konzentrieren, dass aus seiner Website eine echte kleine Autorität wird.

 
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